IDB: Der Bericht!

Nicht weniger als 42 Teams folgten dem Ruf des CCFF, um im äußersten Norden der Republik das wichtigste deutsche F18 Saisonereignis auf den Fluten der Ostsee auszusegeln. Das Meldeergebnis sorgte bereits im Vorfeld für freudige Erregung bei Veranstaltern und Sportlern, immerhin wurde ein neuer Rekord damit eingestellt.

Die ersten Sailors trafen bereits im Laufe der Woche ein, um sich bei angenehmen Wetterverhältnissen auf die örtlichen Bedingungen einzustellen.

Die Vorhersagen praktisch aller einschlägigen Dienste sahen für den ersten Tag der Regatta jedoch deutlich mehr Druck vor, und tatsächlich setzte am frühen Freitagmorgen pünktlich zum Beginn der IDB eine ziemlich kräftige Bewegung der Luftmassen mit beeindruckenden Böen ein.  Die Chronisten des CCFF beschreiben die Verhältnisse mit „böig und fies“, was durchaus den Tatsachen entsprach und auch eine erste Startverschiebung am Vormittag zu Folge hatte.

In einem Zeitfenster mit immer noch kräftigen, aber segelbaren Winden wurden schließlich die ersten zwei rasanten Läufe durchgezogen.

Eine ursprünglich geplante Ausfahrt mit einem historischen Dampfer fiel wind- und wetterbedingt aus, das Kellergewölbe des Glücksburger Schlosses erwies sich aber als würdige Alternative für eine gesellige Zusammenkunft.

Entgegen aller Erwartungen verstärkte sich am Morgen des Sonnabends nach kurzer Vortäuschung schönen Wetters  die Luftbewegung  noch einmal. Nicht wenige Teams wurden im ersten Lauf von einfallenden satten Böen um 30 Knoten zu unfreiwilligen Inspektionen ihrer Unterwasserschiffe gezwungen. Nach zwei Runden hatte Wettfahrtleiter Martin mit seinem Team ein Einsehen und beendete das Rennen aus Sicherheitsgründen – eine absolut verantwortungsvolle Entscheidung. Auch die weiteren Läufe mussten nach mehreren Startverschiebungen an Land aus Sicherheitsgründen gestrichen werden, so dass für den letzten Tag ein komprimiertes Programm mit bis zu 5 Kurzrennen angekündigt wurde.

Am Sonntag fiel dann um 09:00 Uhr bei endlich perfekten Bedingungen der erste Startschuss, bis zum frühen Nachmittag konnten alle vorgesehenen Läufe ohne Zwischenfälle durchgebracht werden. Helge und Christian fuhren die Serie mit ihrem nagelneuen Infusion und einem Punktestand von 8 Punkten aus sieben Rennen nach Hause, superknapp mit einem Abstand von lediglich einem Punkt verfolgt von Jörg und Hannes mit ihrem Wildcat. Robert und Nathan mussten nach dem ersten Rennen bedauerlicherweise teilversenkt eingeschleppt werden, konnten aber trotz der Aufgabe mit 25,5 Punkten aus zwei Rennen und 5x Wiedergutmachung mit ihrem C2 den dritten Platz belegen.

In den Top Ten waren einmal mehr fast alle aktuellen Bootsdesigns vertreten, ein erneutes Zeichen für das gute Funktionieren der F18 Grenzmaßformel. Die Formula 18 ist weltweit mittlerweile die beliebteste Regattaklasse bei den Katamaranen, was sich auch bei uns in steigenden Meldezahlen und in der Rangliste ausdrückt.

Das Feld ist seit der letzten IDB am Ammersee jedenfalls noch einmal gewachsen!

Danke CCFF!

Ergebnis bis Platz 10:

  1. Helge Sach/Christian Sach
  2. Jörg Gosche/Hannes Pegel
  3. Robert Schütz/Nathan Wolf
  4. Andreas John/Sven Lindstädt
  5. Eckhart Kaphengst/Sönke Kühl
  6. Christoph Bock/Nikolas Aleksik
  7. Finn Heeg/Merle Baars
  8. Jan-Eicke Andresen/Florian Spalteholz
  9. Justus Wolf/Rea Kühl
  10. Daniel Paysen/Nico Heinrich

Gesamtergebnis hier.

M.