Alfred-Kimmel-Sommerpreis 2014

Am 05. und 06. Juli fand wieder unser Sommerpreis statt.
Mit 13 Meldungen und 12 F18 am Start hat es noch für eine Ranglistenwertung bei den F18 gereicht.
Dafür zuerst einmal herzlichen Dank an die Teilnehmer, welche teilweise lange Anreisen hatten. Aber dafür wurden alle mit super Wind am Samstag belohnt.

Nachdem der Kurs ausgelegt und die erste Wettfahrt gerade gestartet war, drehte der Wind von Süd auf Nordwest. Die Luvtonnen mussten neu ausgelegt werden, das dauert natürlich. Von unserer allgemeinen Cat Klasse waren bereits die ersten gekentert, sie konnten die Zeit nutzen um sich wieder zu sammeln.
Bei 4 und in Böen über 5 Windstärken hat es danach aber auch noch mindestens 8 Kenterungen bei den F18 gegeben. Selbst höchst beschäftigt verliert man dann leicht den Überblick, mit allen Tricks wurde gearbeitet, selbst das Aushebeln eines gegnerischen Steuermanns mit der Rumpfspitze wurde getestet. Aber bis auf zwei verbogene Bäume und einer gebrochenen Latte ging alles recht glimpflich ab und keiner ist zu Schaden gekommen. Jedenfalls hatten die Sicherungsboote genügend zu tun. Um die Teilnehmer und vor allem Vorschoter nicht zu überfordern, wurden am Samstag deshalb auch nur 3 gewertete Wettfahrten abgehalten. Am Spätnachmittag gab es dann bei Freibier, sonstigen Getränken und Backhendl noch einen abgerundeten Ausklang.
Der Samstag wartete mit 2-3 Windstärken auf. Das gleiche Spiel, kaum war die Startlinie ausgelegt, drehte der Wind von Nordwest auf Nordost. Gleichzeitig sprang unser Tonnenleger nicht mehr an, sodaß die Bojen mit Startschiff und dem kleinen Arbeitsboot gelegt werden mussten. Das hiess im Klartext – wieder warten. Aber es konnten dennoch weitere 2 Wettfahrten bei moderatem Wind gesegelt werden. Leider war der Unterschied zwischen Start der letzten Wettfahrt bis 12 Uhr und spätester Start für die zwei ausstehenden Wettfahrten 12:00 nicht jedem klar, trotz „kommen sie in Rufweite“ Flagge, sodaß unser Gäste aus Franken den zweiten Platz bei den F18 nicht mehr verteidigen konnten. Viele Löcher und Böenstriche erforderten die ganze Erfahrung der Segler, dehalb war es kein Wunder, dass die jeweils Ersten lauter „Alte“ Hasen gewesen sind. So belegten bei den F18 Uwe und Korry Heinecke den ersten Platz, in der allgemeinen Klasse siegte Erich Brandstätter und bei den K1 gewannen Uli und Susanne Sanberger souverän.
Es konnte viel gesegelt werden, Regen gab es auch keinen, Spass hat es auch gemacht. Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und wünschen allen Teilnehmern eine erfolgreiche Segelsaison.

Sportwart SEFSTA