F18-EM am Comer See
Eine Woche Formula 18 am Lago di Como: Die Europameisterschaft 2026 in Dervio hatte einfach alles — glasklare Bergseeluft, italienische Gastfreundschaft satt und Wettfahrten, die es in sich hatten. Ein Rückblick, Tag für Tag.
Anreise & Vermessung
Freitag bis Sonntag: Vermessung, Boote checken, Vorfreude tanken. Am Sonntag dann ein Practice Race bei Traumbedingungen zum Warmwerden — schon da war klar: Diese Woche wird was.
Die Wettfahrten
Montag: Windstille und über 30 Grad – die Sonne meinte es fast zu gut mit uns. Zum Glück lag der See direkt vor der Tür, und ein Sprung ins kühle Nass war die logische Konsequenz.
Dienstag: Vier top Wettfahrten für Yellow und Blue Fleet. Kleiner Aussetzer der Wettfahrtleitung – das Startsignal kam vier statt fünf Minuten nach dem Ankündigungssignal – kostete eines der Blue-Fleet-Rennen den Kopf. Ergebnis: Wir blieben über die gesamte Qualifying Series in stabiler Fleet-Besetzung auf denselben Bahnen unterwegs.
Mittwoch: Auslaufen, dann erstmal viel Geduld und wenig Wind. Als der Nordwind dann endlich auf über 20 Knoten auffrischte, ging die Post ab – bis zu starke Dreher der Wettfahrtleitung einen Strich durch die Rechnung machten. Das angekündigte Gewitter? Ließ sich nie blicken. Dafür gab's abends Wiedergutmachung: „Italian Dinner" mit Polenta, Salsiccia und allem, was das Herz begehrt.
Donnerstag: Bestes Wetter, moderater bis mittlerer Wind – drei Wettfahrten fürs Yellow Fleet, vier fürs Blue Fleet. So soll Regatta sein.
Freitag — Final Series: Je vier Wettfahrten in Gold und Silver Fleet. Im Silver Fleet fiel der Start zur letzten Wettfahrt exakt eine Minute vor der letztmöglichen Startzeit – die Wettfahrtleitung quetschte uns noch ein viertes Rennen raus. Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde, aber am Ende hatten wir alle vier Wettfahrten im Sack. Grazie!
Fazit
Einhelliges Urteil im Feld: top Organisation, klasse Event, Rennen mit Nervenkitzel pur. Comer See, wir kommen wieder!
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