Formula-18-Katamaran fliegt einen Rumpf am Comer See
Rückblick · Europameisterschaft

F18-EM am Comer See

Dervio, Lago di Como · 3.–10. Juli 2026

Eine Woche Formula 18 am Lago di Como: Die Europameisterschaft 2026 in Dervio hatte alles — glasklare Bergseeluft, italienische Gastfreundschaft, jede Menge spannender Wettfahrten und dazwischen die eine oder andere Stunde Flaute an Land. Ein Rückblick, Tag für Tag.

Startlinie der F18-Europameisterschaft am Comer See
Dichtes Startfeld vor der Bergkulisse des Comer Sees.

Anreise & Vermessung

Freitag, Samstag und Sonntag stand die Vermessung auf dem Programm. Am Sonntag gab es zum Warmwerden ein Practice Race bei super Bedingungen — Vorfreude auf die Woche.

Die Wettfahrten

Montag: leider kein Wind und über 30 Grad. Zum Glück gab es den kühlen See direkt zum Abkühlen.

Dienstag: vier schöne Wettfahrten für das Yellow Fleet und auch für das Blue Fleet. Aufgrund eines Fehlers der Wettfahrtleitung — das Startsignal fiel vier statt fünf Minuten nach dem Ankündigungssignal — wurde eines der Blue-Fleet-Rennen gecancelt. So blieben wir über die gesamte Qualifying Series in gleichbleibender Blue-/Yellow-Fleet-Besetzung und auf denselben Regattabahnen.

Mittwoch: Auslaufen, dann erst mal wenig Wind und langes Warten. Schließlich drehte der Wind auf Nord und frischte auf über 20 Knoten auf. Trotz Gewittervorhersage (das Gewitter kam nie) sorgten zu starke Dreher fürs Abbrechen. Abends dafür ein gutes Buffet — „Italian Dinner" mit Polenta, Salsiccia und Co.

Donnerstag: bei bestem Wetter und moderatem bis mittlerem Wind drei Wettfahrten fürs Yellow Fleet und vier fürs Blue Fleet.

Freitag — Final Series: jeweils vier Wettfahrten in den zugeteilten Gold- und Silver-Fleets. Im Silver Fleet fiel das Startsignal zur letzten Wettfahrt exakt eine Minute vor der letzten Startmöglichkeit — die Wettfahrtleitung quetschte die allerletzte erlaubte Minute noch raus, um uns ein viertes Rennen zu gönnen. Nervenkitzel bis zur Sekunde, aber am Ende hatten wir alle vier Wettfahrten im Sack. Grazie!

Fazit

Breite Einigkeit im Feld: tolle Organisation, klasse Event, spannende Rennen — trotz der ein oder anderen Stunde bei Flaute an Land. Da wurde dann eben gebastelt und geschwommen, statt über den Racecourse zu jagen. Comer See, wir kommen wieder.

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