Pizza Open
Viel Sonne und wenig Wind
Die Meldungen für die Pizza Open liefen ein wenig zögerlich ein, aber immerhin standen zum Schluss 10 Boote auf der Meldeliste. Davon sind leider zwei Teams nicht gekommen – schade! Wir hatten ein für Anfang Oktober superschönes Wochenende mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen (mein Trockenanzug konnte im Trailer bleiben). Damit einher ging aber auch wenig vorhergesagter Wind. Eigentlich wollten wir am Freitag noch ein wenig trainieren, aber als das Boot aufgebaut war, ist der wenige Wind komplett eingeschlafen. Das tat der guten Laune keinen Abbruch – das ein oder andere Getränk wurde genommen, und der Abend endete für einige Teilnehmer kurz vor 3 Uhr in der Nacht …
Samstag
Der Wettfahrttag am Samstag war dann herausfordernd. Der erste Lauf wurde bei immer schwächer werdendem Wind in der zweiten Runde abgebrochen. Der nächste Versuch war dann mehr oder weniger erfolgreich: Die beiden führenden Boote haben allerdings die Bahnabkürzung am Leegate nicht richtig erkannt, und so spülte es die Drittplatzierten unverhofft nach vorne.
Danach schlief der Wind komplett ein, und wir haben im Viererpäckchen eine Stunde lang nett geplauscht. Tatsächlich kam der Wind wieder zurück, und die A-Cats in der ersten Startgruppe gingen über die Linie. Aber als wir 5 Minuten später dran waren, brach der Wind wieder komplett ein. Nach einer weiteren Dreiviertelstunde Wartezeit hatte der Wettfahrtleiter ein Einsehen und schickte uns an Land. Für die Heimfahrt reichte der Wind so gerade eben.
Sonntag
Der zweite Wettfahrttag am Sonntag war dann wesentlich erfolgreicher. Bei gleichbleibend schönem Wetter war der Wind zwar immer noch schwach, mit konstanten 5–6 Knoten aber regulär segelbar. Vier Wettfahrten waren zügig im Kasten, und auch das Abbauen, das Verladen und die Siegerehrung bei T-Shirt-Bedingungen waren sehr angenehm.
Sportlich war an Jesse und Sven mal wieder kein Vorbeikommen: Nach einem „Ausrutscher“ auf Platz 2 segelten sie vier souveräne Siege heraus. Um die weiteren Podiumsplätze gab es enge Kämpfe zwischen uns (Björn / Martin) und Sandra und Gerrit aus Berlin, mit dem besseren Ende für uns. Auf Platz 4 zeigten sich Katrin und Dieter mit neuen Segeln wieder stark verbessert.
Endergebnis Formula 18
| Pl. | Segel-Nr. | Steuer / Vorschot | Verein | Pkt. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | GER 26 | Jesse Lindstädt / Sven Lindstädt | Norddeutscher Regatta Verein | 4 |
| 2 | GER 372 | Martin Friedrichsen / Björn Wendel | Lübecker Yacht-Club | 7 |
| 3 | GER 121 | Gerrit Backmann / Sandra Päckert | Catamaran- und Surf-Club Müggelsee | 13 |
| 4 | GER 11 | Dieter Maurer / Katrin Oldenburg | Lübecker Yacht-Club | 16 |
| 5 | GER 99 | Martin Kreplin / Daniel Eggert | Yachtclub Bullenhausen | 21 |
| 6 | GER 24 | Andreas Behem / Frank Rübling | Lübecker Yacht-Club | 22 |
| 7 | GER 371 | Thomas Neudahl / Sina Drammer | Lübecker Yacht-Club | 24 |
| 8 | GER 311 | Harry Schmeink / Paulina May | Lübecker Yacht-Club | 28 |
| 9 | GER 333 | Jonas Spengler / Kai Vanselow | Deutscher Regatta Segelclub | 44 |
| 9 | GER 282 | Laura Sengebusch / Liam Burdon | Lübecker Yacht-Club | 44 |
5 Wettfahrten, ein Streicher. 10 Boote gemeldet, 8 am Start – GER 333 und GER 282 sind nicht angetreten. Vollständige Ergebnisliste beim MSV Wismar (PDF) →
Bericht: GER 372
Alle Ranglistenregatten im Regattakalender 2026.
Zurück zu Aktuelles